Die einzige Ostsee-Cup Regatta in der heimischen Wismar-Bucht, Rund Hannibal, stand an. Obwohl des vermeintlichen Heimvorteils konnten wir die letzten Jahre hier nicht erfolgreich die Regatta beenden und so viel sei vorweggenommen, dieses Jahr auch nicht, aber fangen wir von vorne an.
Es fanden sich am Samstagmorgen Helge, Hirschi und Matti am Hafen ein. Boot aufgetakelt und losgings zum Start. Wir hatten einen guten Start und kamen auch auf der Startkreuz sehr gut weg. An der Luvtonne haben wir eine falsche Entscheidung mit dem Spi getroffen und wurde somit eingeholt, wie auch schon in Neustadt. Da der Spikurs hier aber ein bisschen länger war konnten wir wieder aufholen und waren nach einem perfekten Tonnenmanöver wieder auf Platz 1., bei diesem Tonnenmanöver wurden 5 Boote eingeholt.
Der Winkel wurde spitzer, dann kam noch ein Dreher, sodass der Spi endgültig runter musste. Spi eingeholt und weiter. An der nächsten Tonne angekommen hatten wir ein bisschen an Boden verloren, aber war nicht weiter tragisch, alles noch im erträglichen Maße. An der Tonne ging der Spi wieder hoch und allmählich wurde die Boote aus unsere Gruppe vor uns kleiner und von hinten größer. So kam es, dass die “test” auf dem Kurs uns eingeholt hat, obwohl diese schon weit zurücklag. Dann kam die nächste Bahnmarke und es war ein Halbwindkurs, also nichts für uns. Die Schiffe hinter uns konnten wir auch dort halten, aber sie kamen wieder näher. An der nächsten Bahnmarke angelangt ging der Spi runter, jetzt kam der Bug, der gar nicht läuft und so war es wenig überraschend, dass wir bis zum Ziel letzter in unserer Gruppe waren. Verrechnet waren wir 5. von 6., die “test” hat sogar noch alle Schiffe aus der Gruppe eingeholt und belegte insgesamt den 1. Platz.
Die Regatta fand bei 2 Beaufort statt. Abschließend konnte man zum wiederholten Mal feststellen, dass die LARN ein Schiff für Up & Down ist und nicht für eine Regatta über 10 Seemeilen.