2. Platz beim Blauem Band der Lübecker Bucht

Nachdem wir, Lars, Matti, Peter und ich, die notwendigen Einkäufe fürs Wochenende erledigt hatten, konnte es endlich losgehen. Ablegen 17.18 Uhr.
Der Motor lief und es machte nicht den Anschein, dass es noch mit dem Segeln klappen sollte. Aber plötzlich, so Höhe Walfisch, hatte Rasmus einsehen mit uns. (Ich denke, es lag auch am guten zureden oder prosten!) Also schnell die Flicken hoch und ab ging die Post. Matti war leider nicht so begeistert wie wir, denn er las unter Deck Micky Maus. Vielleicht war er auch nur zur Senkung des Altersdurchschnitts mit.
In Grömitz angekommen sicherten wir uns gleich ein Liegeplatz am vorgesehenen Steg 3. Am morgen mussten wir allerdings feststellen, dass die Seite für die Teilnehmer der parallel stattfindenden X-99 WM reserviert war. Es war wohl schon ganz schön dunkel…
Nach chaotischen Verhältnissen rund um die Anmeldung konnte ich mich dann mit den Skippern der Frida und Rumtreiber einigen mit drei Schiffen an den Start zu gehen.
Doch nicht wie vorgesehen um 10.30Uhr sondern 14.30Uhr war der erste Start. Es tat der guten Laune aber keinen Abbruch, denn Thorsten, der morgens aufgestiegen war, belustigte uns mit Geschichten aus dem Leben. In der Zwischenzeit gingen wir baden und aßen lecker Mittag aus Peters Bordküche.
Dann ging es endlich los. Die erste und zweite Wettfahrt sicher im Griff, gelang uns in der Dritten nicht die SY Frieda entscheidend abzuhängen, so dass es nur zu Platz zwei reichte. Dadurch blieb die Spannung aber erhalten und die Entscheidung wurde auf Sonntag vertagt. Abends waren wir dann auch die ersten am Tresen und ließen uns durch ein buntes Rahmenprogramm führen. Sonntag hofften wir auf Wind oder Startabbruch. Leider wurde bei den widrigen Windverhältnissen doch gestartet. Obwohl wir vor der Frieda zwischenzeitlich schon fünf Minuten führten, konnten wir den Vorsprung nicht bis in Ziel retten. Leider!
Thorsten wieder an Land gebracht und ab auf den Heimweg. Jetzt schlug Mattis große Stunde. Bei auffrischenden Wind und Anlieger bis O-Tief segelte er drei Sunden und wir holten die fehlende Nachtruhe nach. Auch wenn wir nicht gewonnen hatten war es ein sehr schönes Wochenende für die Senioren-Crew.

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