1. Platz bei Sund-Dreiecken vor Fehmarn

Am Wochenende 04./05.Juni 2005 fanden der diesjährige Sund-Dreiecke statt. Natürlich nahmen auch wir daran teil.

Am Freitag segelten wir gegen 15:00 Uhr aus Wismar los. Auf den ersten Meilen musste noch der Proviant verstaut und das Vorsegelfall gewechselt werden. Gemütlich segelten wir bei Sonne und angenehmen Temperaturen hoch zum Affenfelsen. Während der Überfahrt erreichten uns sorgenvolle Anfragen, wie denn das Unwetter wohl sei. Weit weg war es. Und bis zum Hafen erreichte es uns auch nicht. Als wir endlich gegen 23:00 Uhr den Hafen erreichten, fing es auch schon an zu regnen und zu gewittern. “Wir legten uns, wie üblich schlafen.” Am nächsten Morgen dann das böse Erwachen: Sturm, Sturm, Sturm. Nach einem guten Frühstück ging es raus. Wir nahmen die test mit. Noch in der Fahrrinne kamen uns die anderen wieder entgegen: ABBRUCH. Bei so geilem Wind. Wir verabredeten mit den Jungs (und Reggi) von der test Trainigsschläge zu machen. Und so geschah es. Wir kreutzten und ritten die Wellen ab. Was ein Spaß. Nach etwa 2 Stunden ging es zurück in den Hafen. Im Hafen angekommen führten wir längst überfällige Kleinreparaturen aus. Abends wurde selbverständlich mit den anderen Booten der “Krabbelgruppe” (So nennen wir unsere kleinen und bunten Schiffe) gefetet.

Am Sonntag fand dann eine Wettfahrt statt, die wir knapp vor der TESSALONA für uns verbuchen konnten. Das lag wohl weniger an dem geilen Kurs als an unserer neuen Genua, die wir bei 4-5 Windstärken segelten. Dabei war das Großsegel dann auf der Kreuz nur noch Zierde, denke ich.

Nach dem Zieldurchgang noch schnell in den Hafen, Jan und Christian von Bord werfen und zurück, bevor der Wind dreht.

Nach 5 Stunden und 30 Minuten erreichten wir wohlbehalten unseren Hafen. Zwischendurch mussten wir noch an der stark befahrenen Kreuzung ” Ansteuerungstonne Travemünde” einigen großen Fähren ausweichen. Das ist wie Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße, man will schnell nach Hause und dann fährt OPA seinen Merzedes (den er mittlerweile lieber mag als OMA) ganz gemütlich spazieren. Fürchterlich. Aber was solls.

Alles in allem war es ein lustiges und erfolgreiches Segelwochenende.
Unser Fazit: Auch bei etwas mehr Wind gehen die neuen Segel gut.

CU Stefan

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