Pfingsten 13.-15. Mai 2005

Der diesjährige Pfingsttörn wurde zwischen den Crew-Mitgliedern ausgewürfelt, als das Boot noch schmutzig und unfertig in der Bootshalle stand. Jeder hatte seine Segelwünsche geäußert. So kam es, dass Mandy, Marcus, Hörbi und ich am Freitag um 19.00 Uhr in Richtung Rerik ablegten. Nach einer mittelwindigen Überfahrt, Sonnenuntergang und ein paar Becher stilles Wasser aus dem Hause Moskovskaja erreichten wir im Dunkeln die Kielung und passierten die Südspitze der Halbinsel Wustrow. In Sicherheit wiegend, dass der Hafen noch vor Beginn des Samstages erreicht würde waren wir eine Zeit unkonzentriert und mussten feststellen, dass unsere Seekarten in Bezug auf Tiefenlinien noch hinhauten. Auch der Tiefenmesser zeigt die genaue Wassertiefe an. Also Fazit 1 Stunde parken. Alles gequirle mit der Eisengenua half nichts. Dann war das Benzin alle. Letzte Rettung alle auf den Großbaum und schwups hatten wir wieder eine handbreit Wasser unter dem Kiel. Nur der Motor ging nicht mehr. Benzin nachgefüllt, aber er war abgesoffen. Dann ging er doch noch und wir erreichten Rerik. Nach einer ruhigen Nacht schlenderten wir ein wenig am Strand und legten gegen 11 Uhr wieder in Richtung Heimathafen ab. Ohne größere Zwischenfälle erreichten wir nach Spinnakermanövern und anschließenden Kreuzschlägen den Hafen.

Dort wartete schon der Rest der Crew mit, wenn vorhanden, Begleitung. Es wurde ein feuchtfröhlicher Grillabend, nur Jan fehlte. Es wurde geredet und getrunken und natürlich gegessen.

Am Sonntag durfen dann bei strömendem Regen die anderen ran, das heißt: Hörbi, Petra, Christian, Tilo und Ulrike. Bis Timmendorf wurde geschippert, zwischendurch wohl auch geschifft. Zurück durfte Christian alleine segeln, die anderen trockneten sich unter Deck.

Fazit: Pfingsten 2005 war ein Wochenende an dem jeder mal segeln durfte und die Frauen auch sehen konnten, was wir an den Wochenenden so treiben (abgesehen vom Regattasegeln).

CU Stefan

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