Der diesjährige Senioren-Törn zu Himmelfahrt führte uns mal nicht in Richtung Osten. Durch den geplanten Besuch beim Segelmacher in Großenbrode war die Hauptrichtung die Insel Fehmarn.
Leider hatte sich die Crew im Vorfeld aus privaten und beruflichen Gründen um zwei Mitglieder dezimiert, sodass wir Mittwochabend bei Nordwestwind um 5Bft. um 21.00Uhr nur zu dritt (Jan, Bonger, Hörbi) in See stachen. Nach langer Kreuz erreichten wir unser Ziel Großenbrode Donnerstag früh um 5.00Uhr. Das neue Reffsystem bestand auch die erste Bewährungsprobe. Danach war erstmal Nachtruhe befohlen, die um die Mittagszeit endete. Am Nachmittag kam dann der Segelmacher an Bord, um sich alle Maße am Boot abzunehmen, die er für die neuen Segel braucht. Anschließend wurde noch ein wenig gefachsimpelt. Da die Zeit schon recht fortgeschritten war und der Wind auch recht kräftig blies, beschlossen wir, den Rest des Tages im Hafen zu verbringen und noch übrig gebliebene Winterarbeiten zu erledigen. Anm. d. R. Bonger eine Aufbaustunde
Freitagvormittag ging es dann durch den Fehmarn-Sund nach Heiligenhafen, um dann am Nachmittag dort in den einschlägigen Segelläden noch einige Kleinteile für die neue Saison zu erwerben. Leider Fehlanzeige!
Samstag segelten wir nach Rerik. Kurios erschien uns der Wind. Westlich der Fehmarnsundbrücke hatten wir Nordwest- östlich davon Südostwind, also Spinnacker runter und kreuzen. Nachdem wir um 19.30Uhr im Hafen fest gemacht hatten, begann es zu regnen. Den ganzen Tage hatten wir mit dem Wetter Glück gehabt.
Nach sehr, sehr kurzer Nacht klingelte 07.00Uhr der Wecker. Bei super Segelbedingungen(NW 5Bft) liefen wir um halb neun aus und waren wir schon 13.00Uhr wieder glücklich in unserem Heimathafen angekommen.
Hörbi